„Die Gemeinde ihren Kindern 1860“ – Diese Inschrift ziert den Eingang des 1860 erbauten Schulhauses. Wurden damals noch acht Klassen im gleichen Schulzimmer unterrichtet, sind es heute noch vier. Olsberg führt eine der wenigen Mehrklassenschulen im Kanton, nämlich – je nach Schülerzahl – die erste bis vierte Klasse, eine Aufgabe, die an die Lehrperson hohe pädagogische Anforderungen stellt und organisatorisches Geschick verlangt. Den Kindern bietet es manche Chance: Sie lernen, sich zu konzentrieren, selbständiger zu arbeiten, einander zu helfen und aufeinander zu achten. Neben dem Klassenzimmer finden sich im Schulhaus ein Handarbeitszimmer, ein Werkraum und ein Kindergarten sowie die Schul- und Gemeindebibliothek. Das Gebäude wurde teilweise saniert und die Ölheizung ersetzt. Eine Turnhalle gibt es in Olsberg nicht. Die Kinder fahren zweimal wöchentlich mit dem Bus nach Giebenach zum Turnen mit ihrer Lehrerin. Die Fünftklässler besuchen die Schule in Magden. Der Schulbesuch ist durch ein Abkommen zwischen beiden Gemeinden geregelt. Wie für die Oberstufenschüler, welche die Schule in Magden oder Rheinfelden besuchen, bezahlt die Gemeinde auch für die Mittelstufe das Schulgeld. Für den Schulbesuch in Magden und Rheinfelden garantieren Postautokurse, die möglichst auf die Schulzeiten abgestimmt sind, einen reibungslosen Ablauf. Die Gemeinde übernimmt einen Grossteil der Transportkosten. Der Besuch der Musikschule Magden/Olsberg ist vertraglich geregelt. Der Unterricht findet in Magden statt. Die Kosten werden zur Hälfte von den Eltern getragen, zur anderen Hälfte von der Gemeinde.

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