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Die Einwohnerzahl hat in den letzten zehn Jahren um etwa 50 Personen
zugenommen; ein gemächliches, aber stetes Wachstum. Anteilmässig decken
die Männer und Frauen im erwerbsfähigen Alter ca. 66% der Bevölkerung
ab. Kinder und Jugendliche machen etwa 22% aus, und die Einwohner im AHV-Alter
bilden ca. 12%. Die Gefahr einer Überalterung der Einwohnerschaft ist
vorhanden, daher wird der Wunsch lauter, dass Familien mit Kindern ins
Dorf ziehen.
Das "Dorf" Olsberg — unter vorderösterreichischer Herrschaft — blieb
in der Reformationszeit katholisch. 1872 trat die gesamte Gemeinde zum
Christ- katholizismus über. Heute sind noch ca. 12 % der Einwohner christ-katholisch. 45 %
der Einwohner sind reformiert. Sie werden von der Pfarrei Magden betreut;
22 % sind römisch-katholisch und gehören zur Pfarrei Rheinfelden/Magden/Olsberg.
Die denkmalgeschützte Klosteranlage gehört dem Kanton Aargau. Sie beherbergt
ein Schulheim, die „Staatliche Pestalozzistiftung“,
mehrere Wohnungen sowie einen eigenen Landwirtschaftsbetrieb. Die Klosterkirche
wird von allen drei Landeskirchen benützt. Das ehemalige Pfarrhaus neben
der Kirche dient heute als Begegnungs- zentrum der christkatholischen
Landeskirche.
Demografisches I: Entwicklung der Haushalte Demografisches
II: Entwicklung der Erwerbstätigen |
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